{"id":99300,"date":"2014-08-13T23:31:06","date_gmt":"2014-08-13T21:31:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.double-age.com\/blog\/?p=99300"},"modified":"2019-04-12T19:57:54","modified_gmt":"2019-04-12T17:57:54","slug":"van-und-suedlich-des-van-sees","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/tuerkei\/van-und-suedlich-des-van-sees\/","title":{"rendered":"Van und s\u00fcdlich des Van-Sees"},"content":{"rendered":"<p>Van, Zweisamkeit und ein Auto warten\u2026<\/p>\n<p>Der Morgen im Ka\u00e7kar-Gebirge begann seeehr fr\u00fch, weil eine lange Busfahrt auf mich wartete. Im Dunklen starteten wir vom Basislager, um rechtzeitig den Bus in Yaylalar zu bekommen. Von dort ging es auf der bekannt holprigen Stra\u00dfe zur\u00fcck nach Yusufeli, wo mein gro\u00dfer Rucksack stand. Mit einem weiteren Bus-Ticket in der Tasche wartete ich 30min auf den Bus zur\u00fcck nach Erzurum, um dort angekommen, direkt in den Fernreisebus nach Van gesteckt zu werden &#8211; 7h Fahrt f\u00fcr die 500km. Ich war sehr guter Dinge, vor Anja in Van anzukommen. 200km vor Van machten wir noch einen Stopp und ich fragte mich immer, warum eigentlich in der heutigen Zeit der Motor von Bussen selbst bei 15-min\u00fctiger Pause laufen muss. Die Antwort bekam ich sofort. Ein Motor springt auch bei modernsten Bussen nicht immer an. In br\u00fctender Hitze schauten rund 30 M\u00e4nner in den aufgeklappten Motorraum. Als dann nach 40min ein Mechaniker mit seinem Werkzeug vorbei kam, kurz irgendwas rumfummelte und den Motor starten lie\u00df, sprangen alle schwitzenden Wartenden in den Bus und weiter ging es zur letzten Etappe nach Van. 19 Uhr kam ich dann im Hotel an, legte kurz meine Sachen ab und konnte mich schon mit freudigem Blick vor das Hotel stellen, um auf 2 blaue Augen zu warten. Sehr p\u00fcnktlich und mit dem gesamten Gep\u00e4ck wurde Anja vom Flughafen von einem sehr hilfsbereiten T\u00fcrken am Hotel abgesetzt. Welche Freude\u2026 Nun konnte die Reise wie geplant beginnen.<\/p>\n<p>Im Hotel trafen wir noch einen Italo-Deutschen, der das gleiche Gl\u00fcck wie ich hatte und auf sein Gep\u00e4ck wartete, welches das falsche Flugzeug genommen hatte. Gut f\u00fcr uns, denn wir erfuhren, dass er zu seiner Freundin nach Teheran wollte, wo er in K\u00fcrze eine Pizzeria er\u00f6ffnen will. Sehr viele n\u00fctzliche Tipps gab er uns und er wird unser erster Ansprechpartner f\u00fcr den Iran sein. Wir tauschten unsere Kontakte. Kurz danach sagte er uns auch schon, dass sich seine iranische Freundin sehr \u00fcber unseren Besuch freuen w\u00fcrde und bereits Pl\u00e4ne geschmiedet seien, wenn wir vor Ort sind. Hach, welche Freude, denn er machte uns den Iran sehr schmackhaft\u2026<\/p>\n<p>Am Folgetag holten wir unser Auto ab, das wir f\u00fcr die n\u00e4chsten 6 Tage gemietet hatten. Weil die Zeit doch etwas anders l\u00e4uft und wir noch genug Iran-Gespr\u00e4che f\u00fchrten, sollte uns die Abendsonne f\u00fcr die traumhafte Landschaft s\u00fcdlich von Van Richtung irakische Grenze dienen. Keine Sorge, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hakk%C3%A2ri\">Hakk\u00e2ri<\/a> war noch weit entfernt und zur Grenze waren es noch diverse sichere Kilometer. Die weiten Weide- und Anbaufl\u00e4chen auf dem Weg nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%87avu%C5%9Ftepe\">\u00c7avu\u015ftepe<\/a> und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ho%C5%9Fap\">Ho\u015fap<\/a> boten tolle Augenblicke, besonders den Objektiven unserer Kameras. In der N\u00e4he der sehr sch\u00f6nen alten Burgen sollte dann unser erster Zeltplatz sein\u2026<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-99300 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0786.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0786-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-99301\" srcset=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0786-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0786-400x400.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-99301'>\n\t\t\t\tWeich geformte Berge um Van \n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0789.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0789-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-99302\" srcset=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0789-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0789-400x400.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-99302'>\n\t\t\t\tStausee vor Van\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0815.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0815-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-99303\" srcset=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0815-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0815-400x400.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-99303'>\n\t\t\t\tWeidefl\u00e4che bei Ho\u015fap\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Mit warmen Sonnenstrahlen im Gesicht erwachten wir in einen neuen Tag. Nach einem leckeren Fr\u00fchst\u00fcck am Zelt packten wir unsere Sachen zusammen und planten den Tag s\u00fcdlich des Van-Sees. \u00dcber <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%BCrp%C4%B1nar_%28Van%29\">G\u00fcrp\u0131nar<\/a> ging es Richtung <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bah%C3%A7esaray_%28T%C3%BCrkei%29\">Bah\u00e7esaray<\/a>. Wir wussten nicht, ob und wie wir diese Strecke unserem Ford Fiesta zumuten k\u00f6nnten, denn unser Reisef\u00fchrer aus dem Jahr 2008 fordete einen Allradwagen f\u00fcr diese Strecke. Es sollte \u00fcber hohe P\u00e4sse und durch tiefe T\u00e4ler gehen und die Stra\u00dfe klang nach einer unbefestigter Holperpiste. Vorbei an wuchtigen Felsen, hohen beeindruckenden Gipfeln und durch eine extrem karge Gegend zeigte sich ein ganz anderes Bild. Neue breite Stra\u00dfen wurden durch die kurdischen Gebiete gezimmert und immer wieder fuhr man durch Baustellen, die eine Staubwolke sondergleichen hinter unserem Auto hinterlie\u00dfen. Sagte ich, dass es sehr trocken war? Ja, seeehr trocken! Total abgeschiedene D\u00f6rfchen und eine romantisch anmutende Nomaden-Siedlung unterhalb eines umwerfenden Pass luden zum Verweilen ein.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-99300 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0882.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0882-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-2-99305\" srcset=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0882-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0882-400x400.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-99305'>\n\t\t\t\tich am versalzten Van-See\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0894.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0894-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-2-99306\" srcset=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0894-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0894-400x400.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-99306'>\n\t\t\t\tImker-K\u00e4sten auf dem Weg nach Bah\u00e7esaray \n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0852.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0852-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-2-99304\" srcset=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0852-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.double-age.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_0852-400x400.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-99304'>\n\t\t\t\tAnja vor einer weiten Ebene\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Landschaftlich wurde es immer riesiger. Die gigantischen Felsformationen und die tief eingeschnittenen T\u00e4ler verursachten Probleme bei der Konversation im Auto. Hatten wir die ganzen Worte bereits in der Superlative verwendet? Wie konnten wir uns im Ausdruck noch steigern? Ich schieb einfach die Bilder nach\u2026<\/p>\n<p>Unser grobes Ziel war <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tatvan\">Tatvan<\/a>. Dort angekommen ersp\u00e4hten wir eine Gr\u00fcnfl\u00e4che in unserem GPS, mit dem wir versuchten, einen geeigneten Zeltplatz zu finden, da es bereits d\u00e4mmerte. Dort sah es aus wie die Party-Umgebung und Abendtreffpunkte f\u00fcr die Anwohner aus Tatvan, wenn man nach dem M\u00fcllaufkommen urteilen sollte. Wir parkten das Auto auf einem kleinen Hang mit toller Aussicht auf die Stadt und den Van-See. Nach einer genauen Inspektion des Zeltplatzes wollte ich das Auto besser parken und h\u00f6rte nur Summen hinter dem Steuer und fl\u00fcchtete gleich wieder aus dem Auto. Bienen!!! So unsinnig w\u00e4re es gar nicht gewesen, da wir bereits viele Imker-Siedlungen gesehen hatten, doch bei genauerer Betrachtung sahen wir, dass es bestimmt 10 Bremsen waren. Okay, damit konnten wir leben und verscheuchten sie aus dem Auto. Mit Stirnlampen und Messer bewaffnet r\u00e4umten wir ein paar Plastik-Objekte und die fiesen Disteln beiseite, die unserem Zelt oder den Isomatten gef\u00e4hrlich werden konnten und begannen mit Kochen. Au\u00dfer Grillen war in der Umgebung nichts zu h\u00f6ren. Idylle pur. Kurz darauf, mitten im Kochvorgang, bekamen wir noch Besuch! Ich meinte zu Anja, sie solle doch mal das Zelt verlassen und herauskommen. Dann zeigte ich ihr den Grund. Ein gro\u00dfer K\u00e4fer, wie ich zuerst dachte, der zielstrebig auf unser Zelt zusteuerte. Doch dann z\u00e4hlte ich die Beine und sah, dass es Acht waren plus zwei riesige Kiefertaster am Kopf! Ich zitiere mal von<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Walzenspinnen\"> wikipedia<\/a> (<strong>Achtung:<\/strong> nur f\u00fcr Tierliebhaber zu lesen und hinter dem Link befindet sich auch ein Bild dieses Getiers):<\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Walzenspinnen ern\u00e4hren sich insbesondere von Insekten, Webspinnen, Skorpionen, anderen Walzenspinnen und sogar von kleinen Reptilien. Sie suchen aktiv nach Beute, die durch die Pedipalpen festgehalten und durch die schweren Cheliceren aktiv zerkleinert wird. Die Nahrung wird au\u00dferhalb des K\u00f6rpers vorverdaut und gelangt anschlie\u00dfend breiig in den Verdauungstrakt. Giftdr\u00fcsen fehlen diesen Tieren. Bei Gefahr drohen die Walzenspinnen dem potentiellen Angreifer mit den Cheliceren, wobei einige Arten auch durch das Aneinanderreiben der Zangen stridulieren k\u00f6nnen. <strong>Die Cheliceren z\u00e4hlen, in Relation zur K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe, zu den st\u00e4rksten Bei\u00dfwerkzeugen im Tierreich. Sie k\u00f6nnen Gestein bearbeiten und in z\u00e4hen Kadavern sowie an S\u00e4ugetieren tiefe Fleischwunden rei\u00dfen. Ihr Biss ist f\u00fcr den Menschen sehr schmerzhaft und kann gro\u00dfe Schwellungen durch Infektionen hervorrufen.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Zuerst wollte ich Anja noch beruhigen und sagte ihr, dass es im Zelt total sicher w\u00e4re, aber nach dieser Beschreibung in wiki war das definitiv ein Grund, alles zusammen zu r\u00e4umen und sofort die Gegend zu verlassen! Ich bin kein Spinnenliebhaber und Anja erst recht nicht, aber die war echt fies anzuschauen und bestimmt 12-15cm gro\u00df.<\/p>\n<p>In Tatvan fanden wir dann nach einigen Anl\u00e4ufen ein Hotel und waren sehr froh, feste W\u00e4nde um uns zu haben\u2026 Puh!<\/p>\n<a  class=\"pixcode  pixcode--btn  btn  btn--small  btn--gamma\" href=\"https:\/\/www.double-age.com\/blog\/?p=99315\" >Zum Foto-Album<\/a>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Van, Zweisamkeit und ein Auto warten\u2026 Der Morgen im Ka\u00e7kar-Gebirge begann seeehr fr\u00fch, weil eine lange Busfahrt auf mich wartete. Im Dunklen starteten wir vom Basislager, um rechtzeitig den Bus in Yaylalar zu bekommen. Von dort ging es auf der bekannt holprigen Stra\u00dfe zur\u00fcck nach Yusufeli, wo mein gro\u00dfer Rucksack stand. Mit einem weiteren Bus-Ticket in der Tasche wartete ich 30min auf den Bus zur\u00fcck nach Erzurum, um dort angekommen, direkt in den Fernreisebus nach Van gesteckt zu werden &#8211; 7h Fahrt f\u00fcr die 500km. Ich war sehr guter Dinge, vor Anja in Van anzukommen. 200km vor Van machten wir noch einen Stopp und ich fragte mich immer, warum eigentlich in der heutigen Zeit der Motor von Bussen selbst bei 15-min\u00fctiger Pause laufen muss. Die Antwort bekam ich sofort. Ein Motor springt auch bei modernsten Bussen nicht immer an. In br\u00fctender Hitze schauten rund 30 M\u00e4nner in den aufgeklappten Motorraum. Als dann nach 40min ein Mechaniker mit seinem Werkzeug vorbei kam, kurz irgendwas rumfummelte und den Motor starten lie\u00df, sprangen alle schwitzenden Wartenden in den Bus und weiter ging es zur letzten Etappe nach Van. 19 Uhr kam ich dann im Hotel an, legte kurz meine Sachen ab und konnte mich schon mit freudigem Blick vor das Hotel stellen, um auf 2 blaue Augen zu warten. Sehr p\u00fcnktlich und mit dem gesamten Gep\u00e4ck wurde Anja vom Flughafen von einem sehr hilfsbereiten T\u00fcrken am Hotel abgesetzt. Welche Freude\u2026 Nun konnte die Reise wie geplant beginnen. 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